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Die Atkins-Diät, benannt nach ihrem Erfinder Robert Atkins, ist eine Diät nach dem Low Carb-Prinzip.
Sie reduziert die Aufnahme von Kohlenhydraten am Anfang drastisch und nutzt Fett sowie Eiweiß als Hauptenergieträger.
Dieser Ansatz soll nach Ansicht der Anhänger der Atkins-Diät den Körper dazu zwingen, Fett zur Energiegewinnung in Keton-Körper zu verwandeln.
Die Atkins-Diät ist umstritten und wird von vielen Ernährungsexperten als einseitig und potenziell gesundheitsschädlich abgelehnt.




Essen Sie NICHTS, was nicht auf dieser Liste steht!

In Stufe 1 ( ca 2 Wochen) liegt die Konzentration auf Eiern, Fleisch, Fisch, Käse. Höchstens 20 gramm Kohlenhydrate am Tag, man konzentriert sich auf die Umstellung des Stoffwechsels.


Fleisch:
in normalen Mengen, bis man satt ist ( nicht überessen => Körper macht dann Zucker aus den Proteinen)
Rindfleisch, Schweinefleisch, Hammel, Lammfleisch, Speck, Kalbfleisch, Schinken, Wildbret, Steaks, Corned beef, Lammkoteletts, Zunge, Gehacktes,
Jede Art von möglichst unverarbeitetem Fleisch

An der Wursttheke
Bratenaufschnitt, Geflügelaufschnitt, Schinken, Carpaccio, Brühwurst

außer: Fleisch mit Füllzusätzen wie in Würstchen, Fleischklößen und manchen Wurstwaren, gepökelte Waren (Nitit) , Frühstücksfleisch mit Nitriten oder Zuckerzusätzen, Produkte, die nicht ausschließlich Fleisch enthalten (bei Wurst ist immer drauf zu achten, dass die KH-Menge durch Zusätze nicht zu hoch ist)

Innereien wie Nieren und Leber aus anderen Gründen eher sparsam verwenden.


Geflügel:
Ente, Fasan, Gans, Huhn, Maishuhn, Pute / Truthahn, Wachtel, alles, was Flügel hat und sonstiges Geflügel. Man sollte die Innereien eher sparsam essen.
Keine Füllungen! Produkte, die nicht ausschließlich Geflügel enthalten


Fisch:
Alle Fische, einschließlich Dosenlachs und Thunfisch. Alle Meeresfrüchte vorzugsweise Nordfisch, auch geräuchert , Flunder, Forelle, Hering, Lachs, Sardinen, Seezunge, und sonstiger Fisch

Gern: Fisch in Dosen (z.B Thun) , wenn nicht die Fischkonserven mit Gemüsezusätzen und angedickten Saucen angemacht. Produkte sollten ausschließlich saure Gurken, oder höchstens Tomaten enthalten, die aber nicht mitessen .

Meeresfrüchte:
Austern und mache Muscheln (Mussels) nicht mehr als 100 gr pro Tag, sonst Hummer, Krabben, Miesmuscheln, Shrimps, Tintenfisch und sonstige Meeresfrüchte

Salate : (Stufe 1 = 3 Tassen pro Tag = 400 gramm)
2 kleine Portionen (je 1 Tasse locker gepackt) grünen Salat pro Tag, nur grüne Blätter, Rauke/Rucola, Feldsalat, Eichblattsalat, Grüne Fee, Kraut von Kohlrabi und Roter Beete (nicht die Knolle selbst!), Alfalfa Sprossen, Saucen aus Essig, Öl, Salz, Kräutern, getrockneten Gewürzen, geriebenem Käse oder Sardellen. Oder statt Salat eine saure Gurke.
Plus ... grüne Oliven /

Gemüse ( Stufe 1 = bis 100 gr pro Tag, entprechend Salatmenge verringern)
die meisten Sprossen, Brokkoli, Pilze, Pak Choi, Frisee, Endivie, Sellerie, Fenchel, Radiccio, Chicoree, Radieschen, Ampfer, Rettich, Kren
Diese Gemüse haben ein gutes Verhältnis von netto-Kohlenhydraten und beeinflussen nicht den Blutzucker

Eier:
In jeder Form und Zubereitungsart und unbegrenzt. gefüllte Eier, hartgekochtes Ei, Omelettes, pochiertes Ei, Rührei, Spiegelei, weichgekochtes Ei, und sonstige Eierspeisen


Gewürze:
Salz, Pfeffer, Senf, Meerrettich, Essig, Vanille und andere Extrakte und Aromata; Süßstoff; alle gemahlenen Gewürze, die KEINEN Zucker enthalten.


Fette und Öle:
Zu unterscheiden ist zwischen den kalt angemachten Fetten und den Bratfetten :
Erlaubt ist zunächst Butter, Olivenöl extra vergine, Walnußöl , Leinöl, Mayonnaise ( drauf achten, dass KEIN Zucker drin ist!), Speck.

Viele Fette, ganz besonders bestimmte Öle, sind für eine gute Ernährung lebenswichtig. Fügen Sie außerdem einen Spender für Gammalinolensäure und Omega-3-Öle (EPA, Lachsöl, Leinsamenöl) hinzu.
Kalte Verwendung : Kaltgepesstes Olivenöl ist sehr wertvoll. Alle pflanzlichen Öle sind erlaubt. Am besten sind Walnuss-, Sojabohnen-, Sesam-, Sonnenblumen- und Safloröl, besonders kaltgepresste. Möglichst kleine dunkle Flaschen kaufen und im Kühlschrank lagern. Das Fett im Fleisch oder Geflügel ist erlaubt.

Kochen / Backen: (Siehe Atkins for Life " Feuer und Rauch, S 243 - 246) Die kaltgepressten Öle nicht zum scharfen anbraten verwenden. Sie verräuchern wegen ihres niedrigen Flammpunktes schnell, verlieren ihre wertvollen Inhalte und bilden dann schädliche Nitrosamine . NICHT braten mit unraffiniertem Sonnenblumen-Saflor-Walnuß- und Rapsöl Flammpunkt 107 ° (in der raffinierten Variante erhitzbar bis 232°). Traubenkernöl eignet sich zum Braten ( (210°unraffiniert, 252°raffiniert)) und das helle, verarbeitete Olivenöl . Zum Sautieren kann man sehr gut selbst geklärte Butter nehmen oder Ghee, das ist indische geklärte Butter.

Margarine sollte nicht wegen ihres Kohlenhydratgehalts gemieden werden, sondern weil sie ein Gesundheitsrisiko darstellt .Wenn Sie an einer Pilzinfektion leiden, ist Mayonnaise nicht erlaubt.

4 Teelöffel Schlagsahne pro Tag (Sahne enthält weniger Kohlenhydrate als Milch; ...
... trinken Sie also keine Milch

Käse:
110 g pro Tag von jedem Hartkäse. alt und jung, aus Cheddar Frischkäse Hüttenkäse Kuh- oder Ziegenmilch Mozzarella Schweizer Käse so gut wie jeder anderer Käse

--> Keine Schmelz- der Weichkäse! In jedem Käse sind in gewissem Umfang Kohlenhydrate enthalten, die erlaubten Käsemengen hängen also vom Kohlenhydratgehalt ab. Kein Diätkäse, Streichkäse oder Molke. Menschen mit Pilzinfektion, Allergie gegen Milchprodukte allgemein oder Käse im besonderen müssen auf Käse verzichten. Käseimitationen sind nicht erlaubt, mit Ausnahme von Tofu (Sojakäse) – doch auch hier den Kohlenhydratgehalt prüfen!

Götterspeisen mit Süßstoff gesüßt (keine Instant-Götterspeise, da ist Zucker drin!)

Saft einer Zitrone oder Limone.

Basilikum, Dill, Koriander, Petersilie, Oregano, Rosmarin, Thymian
Alle Gewürze ganz nach Geschmack, solange kein Zucker darin enthalten ist.

---> Diät-Lebensmittel grundsätzlich vermeiden, das meist mehr Kohlenhydrate also die fettige Variante!!!<---

Getränke:
Wasser (8 Gläser pro Tag !) aus der Leitung oder als Mineralwasser (Rietennauer, Vichy, Contrex, Selterswasser); Rinder- und Hühnerbrühe; bei Soda-Streamern keine Sirups

Diät-Limonaden OHNE Zucker; koffeinfreier Kaffee (in maßen!!!), Tee ( Schwarztee enthält Koffein!) , Clubsoda Diätsoda (Etikett beachten)
Eistee mit Süßstoff,
Limonen- oder Zitronensaft (enthält 2,8 g KH per 30 g),
Kräutertee (ohne Zucker, nicht aus Gerstenextrakt, Datteln oder Feigen),
Orangenlimonaden (natürliche oder künstliche enthalten einige Kohlenhydrate – ein paar Gramm können Sie über diese Getränke zu sich nehmen),
Pulver für Fruchttrank (künstlich gesüßt, kohlenhydratfrei),
Quellwasser, Sahne (auf Kohlenhydratgehalt achten)

Süßstoffe:
Erlaubt sind: Acesulfam-K, Saccharin
Nicht erlaubt: Sorbitol, Manitol und andere Hexitole.



Benutzen Sie für Salatdressings Ihr Lieblingsöl mit Essig oder Zitronensaft und Gewürzen. Geriebener Käse, Eier, Speck oder gebratenes Schweinefleisch sind als kleine Zugabe erlaubt.
Salatgarnierung: krossgebratene Speckstückchen, geriebener Käse, gehacktes hartes Eigelb, Sauerrahm, gehackte geröstetes Pilze, Anchovis


HÄUFIGE FEHLER; DIE SIE VERMEIDEN SOLLTEN:
1. Beachten Sie, dass sie kein Brot, kein Getreide, kein stärkehaltiges Gemüse, keine Früchte und keine anderen Milchprodukte als Käse, Sahne oder Butter zu sich nehmen dürfen.

2. Nehmen Sie keine Diätprodukte, es sei denn, sie sind ausdrücklich mit „ohne Kohlenhydrate“ gekennzeichnet. Die meisten diätischen Lebensmittel sind für fettarme, nicht kohlenhydratarme Diäten gedacht.

3. Das Worte „ohne Zucker“ reicht nicht aus. Das Produkt muss den Kohlenhydratgehalt aufzeigen, nach dem Sie sich richten müssen.

4. Viele Produkte, die Sie eigentlich nicht als Lebensmittel betrachten, wie z. B. Kaugummi, Hustensaft und Hustentropfen, enthalten viel Zucker oder andere kalorienhaltige Süßstoffe und sollten daher nicht genommen werden.


Später erlaubte Nahrungsmittel :

Gemüse (nicht für Stufe 1 , oder nur eine sehr kleine Menge!):
Artischocken, Auberginen, Avocados, Bambussprossen, Blumenkohl, Bohnen, grüne Bohnensprossen, Broccoli, Chayote, Champignons, Chinakohl, Flaschenkürbis, Kohl (Rot-, Weiß- und Grün-) Kohlrabi, Knollensellerie, Kürbis, Lauch, Löwenzahn, Mangold, Okraschoten, Palmherzen, Paprikaschoten, Rhabarber, Rosenkohl, Rüben, Sauerkraut, Schalotten, Sojakeime, Spaghettikürbis, Spargel, Spinat, Tomaten, Wachsbohnen, Zucchini, Zuckerschoten, Zwiebeln

NÜSSE und SAMEN:
Makadamianüsse, Pinienkerne, Paranüsse, Sesamsamen, Leinsamen, Walnüsse

Woraus Sie Ihre Salate machen dürfen:
Alfalfasprossen, Bok Choy, Brunnenkresse, Chicorée, Chinakohl, Endiviensalat, Eskaro, Feldsalat, Fenchel, Gurken, Kopfsalat, Morcheln, Oliven (grüne und schwarze), Paprikaschoten (grüne), Petersilie, Pilze, Radicchio, Radieschen, Romanesco, Rucola, Sauerampfer, Saure Gurken, Schalotten, Schnittlauch, Selleriestangen, Spanischer Salat, Zwiebeln

Streng verboten: (Gift für Sie! Vergessen Sie es nicht!)

Bananen, Bohnen, Bonbons, Brot, Chashewnüsse, Crackers, Datteln, Eiscreme, Erbsen, Feigen, Fruchtsäfte, Fruchtsirupe, Getreideflocken (alle!), Grieß, Honig, Joghurt (mit Zucker, Frucht- oder sonstigen Zusätzen), Kartoffelmehl, Kartoffeln, Kaugummi, Kekse, Ketchup, Kuchen, Mais, Maisstärke, Makkaroni, Marmelade, Mehl (sowie alle Mehlspeisen), Milch, Pfannkuchen, Pralinen, Reis, Rosinen, Schokolade, Sirup, Spaghetti, Süßigkeiten (alle!), Süß-saure Gurken, Teigwaren (alle!), Trockenfrüchte, Zucker
Grüne- und Wachsbohnen sind jedoch erlaubt!